Das ist mal ein starkes Stück.
Erstmal die Vorstellung der Mitspieler:
- Die IIPA ist ein rein US-amerikanischer Verband, der verschiedene Lobbys ‘Unterschlupf’ bietet, unter anderem der Business Software Alliance (BSA) und der Lobbyvereinigungen der Musik- und Filmindustrie.
- Das US-amerikanische Handelsministerium, welches jedes Jahr den “Special 301 Report” rausgibt. In diesem Dokument wird unter anderem eine Liste mit Staaten geführt, die die Urheber- und Patentrechte nicht ausreichend schützen.
- Dann Länder wie Brasilien, Indien, Indonesien, Philippinen, Thailänd und Vietnam.
- Und natürlich das Copyright und…
- … Open Source.
Kurz zu Geschichte: Die IIPA will nun allen ernstes das Handelsministerium dazu bewegen, die oben eingeführten Länder in diese Liste (Special 301 Report) aufzunehmen, weil die Regierungen in den jeweiligen Ländern den Einsatz von Open Source empfiehlt. Die passt natürlich einigen Lobbymitgliedern nicht (Adobe, Corel, Microsoft und SAP), denn sie können dann ja keine Lizenzen mehr für ihre Software verkaufen. Die IIPA verpackt es so, dass mit den Einsatz von Open Source eine Wettbewerbsverzung stattfindet und dies einen unfairen Eingriff in den Markt bedeuted.
Häh, da sehen einige aber ihre Felle wegschwimmen … oder so ähnlich. Mehr dazu gibt bei heise oder prolinux.
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